Troisieme Sonate


Troisieme Sonate

Artikel-Nr.: 2005

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Komponist: CHEDEVILLE, N.
bearbeitet von: Fiebig, B.
Besetzung: Duett
Instrumentierung: A - T
Stil: Barock
Partitur und Einzelstimmen

CHEDEVILLE-CADET (1705-1782) war ein französischer Komponist und Oboist, der mütterlicherseits mit dem bekannten Flötisten Jacques-Martin Hotteterre verwandt war, welcher ihn gemeinsam mit seinen beiden Brüdern in Paris einführte. Nicolas und sein Bruder Pierre traten als Herausgeber verschiedener Werke in Erscheinung, Darunter "Les Amusemens de Bellone" von 1735, einer Sammlung von Werken für Musette, Violine, Flöte und Oboe. Kurz nach dem Erscheinen von Vivaldis op. VIII, (enthalten u.A. die 4 Jahreszeiten), veröffentlichte Nicolas unter dem Namen "Les Saisons Amusantes" 6 Konzerte hieraus in einer Version für Oboe. Um dem Werk den damals in Frankreich beliebten pastoralen Charakter zu verleihen integrierte er Flöte und Drehleier in die Begleitstimmen.

Seine Kompositionen wirken nie komplex oder überladen, sondern klingen immer leichtfüßig und elegant, ohne banal zu sein. Gerade die unterschiedlichen Tanzformen dieser Zeit bilden sich wunderschön in dieser kleinen, ursprünglich für Flöte komponierten Sonate ab, in der man sich ganz allmählich von den leichteren zu den komplexeren und virtuoseren Sätzen vorarbeiten kann.

Alle SaxophonistInnen, die über ein Jahr (übender) Erfahrung auf ihrem Instrument verfügen, finden hier einen idealen Einstieg in die Welt des Barock. Beginnend bei den Menuetten mit gemäßigtem Tempo über die mittleren Sätze bis hin zur temporeichen Gigue macht auch das langsame Spielen der einzelnen Sätze viel Spaß. Wer es jedoch härter braucht, kann auch schnellere Tempi wählen, um dann auf Level 3 zu musizieren.

Generell geht die Oberstimme gern mal in die dritte Lage, ohne jedoch die Fingerfertigkeit des Interpreten im Übermaß zu beanspruchen. Die Rhythmik ist dank der immer zum Tanz hin ausgerichteten Musik des französischen Barock übersichtlich und nur bei den kanonisch aufgebauten Sätzen etwas vertrackter, aber sehr humorvoll arrangiert! Ein wichtiges Thema bei Duetten ist die Intonation, die man ganz vorzüglich mit dem vorliegenden Werk üben kann.

 

 

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