Quintett für vier Saxophone und Klavier


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Quintett für vier Saxophone und Klavier

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Komponist/Autor: GRÖSCHKE, H.
Besetzung: Quintett
Instrumentierung: 2ATB und Klavier
Partitur und Einzelstimmen

HEINZ GRÖSCHKE wurde am 30. April 1914 in Berlin geboren und studierte Musik in seiner Heimatstadt. Seine ursprünglichen Pläne, Konzertpianist und Dirigent zu werden, scheiterten an einer Armverletzung durch Metallsplitter, die er sich im Zweiten Weltkrieg zuzog. Zeitweilig unterrichtete er Musiktheorie an der Berliner Musikhochschule und am Städtischen Konservatorium (ehem. Stern’sches Konservatorium), bevor er schließlich bis zu seiner Pensionierung 1982 als Orchesterdirektor an der Deutschen Oper Berlin wirkte. Gröschke starb am 2. Juni 1996 in Berlin.

Als Student musizierte er am Klavier gemeinsam mit Studenten seines Kompositionslehrers Gustav Bumcke (1876–1963), der 1927 in Berlin die erste Saxophonklasse Deutschlands gegründet hatte. Das hier erstmals veröffentliche Quintett (1935 entstanden) hat Gröschke 1936 in Berlin uraufgeführt, gemeinsam mit dem Deutschen Saxophon-Quartett (Gustav Bumcke, dessen Tochter Hilde [Künstlername Ingrid Larssen], Emil Manz und Karl Petzelt). Der virtuose Klavierpart deutet auf beachtliche pianistische Fähigkeiten Gröschkes hin. Stilistisch steht das Stück ungebrochen in der spätromantischen Tradition. Nicht vergessen werden darf, dass es sich um das Werk eines Zwanzigjährigen handelt, der hier eine bemerkenswerte Sicherheit im kompositorischen Handwerk unter Beweis stellt.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später, zum 75. Geburtstag Gröschkes am 30. April 1989, wurde das Quintett von vier Berliner Saxophonisten unter Leitung von Detlef Bensmann in enger Abstimmung mit dem Komponisten aus den autographen Stimmen wiederaufgeführt. Im Jahr 2018 schließlich, nach einer Aufführung am 12. Juli in Zagreb mit dem Bensmann-Saxophone-Quartet Berlin-Skopje-Beijing (Detlef Bensmann, Tianhong Wu, Pai Liu und Ninoslav Dimov) und Holger Groschopp (Klavier) beim XXVIII. World Saxophone Congress entstand die Initiative zur vorliegenden Druckausgabe.

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